Ritter der Kritzelrunde – DIY Kalender mit Anleitung und free printable

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Hallo meine Lieben,

ich wünsche euch einen wunderbar sortierten Tag, denn heute zeige ich euch eine richtige Herzensangelegenheit von mir. Meinen selbstdesignten Kalender. Er ist gleichzeitig mein Tagebuch, mein Schutzengel, der mich nie im Chaos versinken lässt, und ein kleiner Moment der Besinnung und Reflexion aber auch der Zerstreuung.

Ich dachte, das hier wäre ein super „Wiedereinstiegs-Post“ für den Blog. Denn letze Woche erzählte ich euch ja, dass ich mein Leben aufgeräumt hätte. Unter anderem mit diesem kleinen Lebensretter hier.

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Hier kommt die Anleitung und vor allem natürlich das freeby zum Runterladen und Nachbasteln, für all die, die ihr in den herkömmlichen Läden nie ganz zufieden mit der Auswahl an Kalendern wart.

Andererseits, warum kommt dieser Post jetzt und nicht zum Anfang des Jahres? Genau aus dem Grund, ich war so unzufrieden mit den Kalendern in den Geschäften, dass ich mir eingeredet habe, sicher auch ganz prima mit der Kalenderfunktion meines Handys zurechtkommen zu können. Denkste! Eine Woche nach der anderen verrasselte ich irgendwelche Verabredungen und war überdies so uneffizient und vergesslich, das mich das wirklich unzufieden gestimmt hat.

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Also musste ich mir ja Abhilfe schaffen, et Voilà, hier ist er. Ein Medley aus allen Notizgelegenheiten, die einem helfen, den Tag zu strukturieren. Was braucht man da? Natürliche eine Wochenübrsicht mit Datum und einer Tagesspezifischen To-Do-Liste. Dann braucht man ganz sicher eine Shopping List, ein Feld, auf dem man alle Speisen für die Woche planen kann, eine Liste, auf der man Ziele für die ganze Woche abstecken kann und selbstverständlich zwei Kästchen, die einen etwas zum Nachdenken anregen sollen. For what am I thankful for and where do I need to focus on this week? Und es erfüllt seinen Zweck. Jedesmal, wenn ich gestress über dem Kalender brüte, muss ich doch jedes mal lächeln, wenn meine Augen kurz über meine Dankbarkeitsnotizen huschen.

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Und das Beste zum Schluss: Ein wenig Platz für Krickelkrackel. Besonders wichtig. Sitzt ihr wieder mal in einem Meeting vor aufgeschlagenem Kalender aber euch ist sterbenslangweilig? Nun, dann habt ihr jetzt die Gelegenheit erstens, euren Kalender ganz individuell zu verzieren und zweitens, ein bisschen Frust abzubauen.

Okay, was jetzt folgt, ist eine etwas komplizierte Aneinanderreihung der PDF-Dateien, und wie ihr sie ausdrucken müsst.

  1. Kalendertitelblatt
  2. Personal_Blatt und Notizen_Vorderseite
  3. Notizen_Rückseite und Notizen_Vorderseite
  4. Kalender_main

Druckübersicht_Kalender

In der selben Reihenfolge, in der ihr die Blätter ausdruckt, müsst ihr sie, zuvor gefaltet, in einander legen. Für den Druck war ich übrigens im Copy-Shop. Die drucken einfach viel schöner, als ich zu Hause. Das sind aber auch die einzigen Materialkosten, die entstehen könnten. Ich habe nicht mal das dünnste Papier genommen und habe gerade mal 6,50 € bezahlt.

Der schwierigste Teil bei unserem kleinen Kalender ist ganz eindeutig die Bindung. Eigentlich hatte ich geplant ihn einfach zu Tackern, doch am Schluss wurde es einfach zu dick und ich war zu ängstlich, mein schönes Werk mit gruselig verpatzten Einstichlöchern zu entstellen. Also müssen Nadel und Faden her. Aber keine Angst. Auch das hat nur 10 Minuten gedauert. Macht euch eure Lieblingsserie an und dann wird drauflos gestochen.

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Nehmt euch immer einen dünnen Stapel von 3-4 Blätter vor und markiert euch mit Lineal und einem angespitzten Bleistift die zu stechenden Löcher. Der Abstand vom Rand beträgt 3 cm und der Abstand zum nächten Loch dann 2,5 cm. Insgesamt habe ich 4 Löcher gestochen. Im Prinzip ist es aber schnurzpiepsegal, die Werte könnt ihr auch nach eurem eigenen Gutdünken wählen. Durchstecht dann die Markierungen mit einer dicken Nadel. Anschließend kommen eine dünne Nadel und ein weißer Faden zum Einsatz. Jetzt einfach bei der ersten Markierung am Rand von innen durch die Papierlagen durch und bei dem nächsten Loch wieder rein. Das ist wirklich selbsterklärend. Am Schluss alles straff verknoten und die Enden abschneiden. FERTIG!

Und nun kommen wir zu dem schönsten Teil, der Befüllung der Seiten. Jetzt ist Austoben angesagt. Zückt also eure Washitapes, eure bunten Fineliner und eure Gute Laune und waltet eures Amtes, Ritter der Kritzelrunde!

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Auf die oberste Linie kommt der Name des Monats und in die kleinen Wimpelchen auf der Seite das jeweilige Datum. Der Rest ist vollkommen euch überlassen.

Mir persönlich tut es einfach immer so gut, mich am Anfang einer Woche hinzusetzten und sie durchzuplanen. Mit all ihren Höhen und Tiefen. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit und kann umgekehrt viel öfter mit gutem Gewissen spontan sein.

Ich hoffe, ich konnte euch damit ein wenig inspirieren. Schreibt mir, wenn ihr Fragen habt! Vielleicht macht es ja jemand von euch nach und kann was mit meinen Wochenplänen anfangen.

Liebste Grüße an euch, meine Ritter der Kritzelrunde!

Eure Rea

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8 Gedanken zu “Ritter der Kritzelrunde – DIY Kalender mit Anleitung und free printable

  1. Sehr schöner Kalender, ich hatte mir meinen bereits Anfang des Jahres selbst gebunden und schätze die Arbeit sehr. Der Stil des deinen ist natürlich um einiges verspielter, was mir ganz gut gefällt.

    Gefällt 1 Person

      1. Hallo,
        ich hatte mir eine Anleitung auf youtube gesucht und es dann ebenfalls ganz einfach wie ein Heft gebunden. Meinen Kalender fügte ich nämlich in mein selbstgemachtes Midori, da mußte der Kalender wie ein Heft teilbar sein. Liebe Grüße

        Gefällt 1 Person

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