Ein aufgeräumtes Leben

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Hallo ihr Lieben!

Ich. Bin. Wieder. Da. – Endlich!!!

Und ich habe mein Leben in der Zwischenzeit etwas aufgeräumt, zwei neue Jobs und eine neue Wohnung. Es waren 4 viel zu lange Monate ohne euch. Es war schrecklich, aber leider ging es nicht anders. Ich hatte soooo viele Dinge zu regeln und hab euch soooo vermisst. Ich glaube, ich sollte euch ein wenig von der letzten Zeit berichten:

Erst wurde ich krank, eine Grippe jagte die nächste Erkältung, und schon bald merkte ich, dass hier etwas gewaltig schief lief. Es war vor allem der Job (ich machte einen Bundesfreiwilligendienst in der offenen Jugendsozialarbeit) in der Nachbarstadt, der mich gar nicht befriedigte, und wegen dem ich zusätzlich täglich 2,5 Stunden pendeln musste. Es blieben so viele andere Dinge, wie Familie, Freunde und Hobbies auf der Strecke, dass ich das ewige Umhergefahre einfach nicht mehr rechtfertigen konnte. Ihr müsst dazu wissen, ich befinde mich derzeit in meinem Freien Jahr zwischen Schule und Studium und wollte dieses vor allem sinnvoll verbringen. Ich möchte einfach abends ins Bettchen steigen und die Gewissheit haben, dass ich heute etwas wertvollen geleistet habe.

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Also ging es ziemlich schnell, ich bewarb mich in der Flüchtlingssozialarbeit in meiner Heimatstadt, wo ich wirklich gebraucht werde, wurde wieder als BFD-lerin angenommen und kündigte sofort die alte Stelle.

Etwa zeitgleich, ich mache eben gerne Nägel mit Köpfen, beschloss ich, dass es Zeit sei, dass mein Freund und ich umziehen müssten. Unsere Wohnung war zwar von den Quadratmetern her relativ groß, hatte aber nur ein Zimmer. Ich sage nur #egoshooteraufderplaystation. Und so kündigten wir die Wohnung und stürzten uns in die Immobiliensuche. Ein Traum wurde wahr! Wir fanden die eine Wohnung, die perfekt zu uns passte. Und das schon nach einem Monat. Und hatten zusätzlich das Glück, dass die zukünftigen Vermieter damit einverstanden waren, auf unsere Kündigungsfrist Rücksicht zu nehmen, und die Wohnung für uns weitere 3 Monate frei stehen zu lassen.Wir haben jetzt 3 Zimmer (nein, Papa, kein Kinderzimmer, ein Arbeitszimmer!), eine größere Küche und so unglaublich viele Türen, die man zu machen kann, wenn man mal wieder einen dieser Tage hat, an denen man sich einfach nur im Bettchen verkriechen möchte.

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Mittlerweile sind wir schon seit 3 Wochen in unserer neuen Bleibe und ich sehe die vielen herumstehenden Kartons und Müllsäcke schon gar nicht mehr. Eine Küche haben wir jetzt endlich auch, nur, dass noch nichts, bis auf den Kühlschrank, funktioniert. Aber Hey, es hat momentan diesen gewissen Zeltplatzcharme.

Gleichzeitig habe ich mich auch noch für einen Aushilfsjob umgesehen. Jetzt arbeite ich zusätzlich noch in einem verträumten Stoffladen in der Innenstadt, direkt gegenüber von der Gewandschneiderei und der besten Pizzeria im Umkreis.

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Das meinte ich mit `Leben aufgeräumt`. Alles Neu macht bei mir eben der April. Das war mein ganz persönlicher Frühjahrsputz für die Seele, so wie die Mama ins saubere taschentuch spuckt und ihrer Tochter den Schokoladenfleck aus dem Gesicht reibt.

Ich habe so viel auch über mich in dieser Zeit gelernt.Und vor allem habe ich gelernt, wie ich mich selber sehen möchte. Und zwar als `Macherin`, die ihr Leben fest mit beiden Händen anpackt und dafür kämpft, dass es ihr gut geht. Denn das vergessen wir immer ein Stück weit im Alltagsstress, das wir selbst dafür verantwortlich ind, wie es uns geht und was wir mit unserer Zeit anfangen.

Dann bleibt nur noch die Frage offen, wie es mit diesem Blog weiter geht. Ganz wunderbar soll es nämlich weitergehen. So viele Ideen haben sich in den letzten Monaten unter meiner Hirnrinde angesammelt und warten nur noch darauf, freigelassen zu werden. Für regelmäßige Blogpost kann ich jedoch leider nicht mehr garantieren. Aber das ist vielleicht auch nicht so schlimm. Einmal mehr durchatmen und den Moment genießen, macht doch alles Erlebte inensiver und alles Gebastelte noch Hübscher. Es wird auf jeden Fall eine neue Kategorie eingeführt werden, welche sich nur auf Einrichtung, Wohnen und Design bezieht. Ich kann mich schließlich momentan zu Hause richtig ausleben, was das betrifft.

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Ich wünsche euch eine wunderschöne und sonnige Woche,

In Liebe, Eure Rea

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4 Gedanken zu “Ein aufgeräumtes Leben

  1. Liebe Rea,

    ich bin zum ersten Mal hier und bekomme schon sofort deine Rückkehr mit. 😀 Jedenfalls: Willkommen zurück in der Blogosphäre! 😉

    Auch ich bin wieder ans Bloggen zurückgekehrt, allerdings aus einem anderen Grund (siehe in meinem Blog). Du scheinst vieles hinter dich zu haben und es freut mich, dass du nun deine stressfreiere Stelle gefunden hast und sogra bei der Flüchtlingssozialarbeit mitmachst! Ich bin gespannt auf deine Beiträge mit Design & Wohnen. Eine eigene Wohnung gibt viel mehr Freiraum.

    Liebe Grüße

    Loanica

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